Nirgendwo strahlt der Himmel so schön grau wie in Hamburg!

Sommer in Hamburch ist,
wenn wir trotz Regen lächelnd durch die Stadt laufen,
denn Regen ist für uns wie Konfetti vom Himmel!

And hello again!
Oder wie die Hamburger sagen: MOIN!

Vom 02. Juni bis 05. Juni (ja schön das Pfingstwochenende ausgenutzt und einen Urlaubstag drangehängt) ging’s für meine Mitbewohnerin (immer noch Jasmin ;-)) und mich auf gen Norden! In die Hansestadt Hamburg (oder HH wer wissen will wie das KFZ Kennzeichen dafür ist :P)!
Es war sowas wie unsere „Abschiedsfahrt“ unserer Wohnung und somit auch etwas emotionaler als ein gewöhnlicher Städtetrip –> zumindest mit dem Einfluss von Alkohol, stimmt’s Jasmin? 😉

Bei diesem Trip haben wir das erste Mal AirBnB ausprobiert und wir hatten echt wahnsinniges Glück! Uns war wichtig, dass wir anfangs nicht allzu weit außerhalb der Stadt ein Bettchen finden und so kam es, dass wir auf eine Jungs-WG direkt auf dem Kitz stoßen. Die WG besteht aus zwei furchtbar coolen Jungs ungefähr in unserem Alter (ich meine so 2-3 Jahre älter) welche uns super aufnahmen. Jasmin und ich haben uns gleich vom ersten Tag an zu Hause gefühlt und so als ob wir schon immer in Hamburg leben würden.
Da wir mit dem Flugzeug von Stuttgart aus geflogen sind, hatten wir eine sehr entspannte Anreise, welche dann durch ein Frühstück mit Alessandro (einem der Hosts) in einem netten kleinen Cafe abgerundet wurde! Danach wurden wir von Jeremy (dem zweiten Host) empfangen (nachdem wir den Kitz bei Tag erkundet hatten :D) und sind noch von ihm auf einen kleinen Kaffee eingeladen worden, bevor es ins Appartement ging. Daraufhin hatten wir erst einmal unsere Privatsphäre, da die Jungs anderweitig beschäftigt waren. –> wir machten uns also fertig und machten uns dann auf um an diesem Tage den ganzen Hafen zu besichtigen! *_* Sogar eine Bootsfahrt war mit drinne, welche wir aufgrund zu wenig Passagieren auf diesem Boot sogar spottbillig bekamen! (Leider war ein sehr langweiliger Junggesellenabschied auf diesem Boot, aber wir wissen auch wie wir es uns ohne solche Ablenkungen schön machen können 😉

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Abends nahmen uns dann die Jungs mit zu einem super Burgerrestaurant, wo wir auch ein paar ihrer Leute kennenlernten. Danach lernten wir dann das richtige „Kiezleben“ kennen und wurden „gezwungen“ trotz Totmüdigkeit mit feiern zu gehen. Der Abend wird bei jedem jungen Kiezler, so wurde uns mitgeteilt, auf der Sternschanze angefeuert. Dies ist ein Viertel voll mit Bars, in denen aber fast niemand sitzt, denn alles Besucher stehen vor den Bars und unterhalten sich und holen sich ihre Getränke an den umliegenden Kiosken. 🙂 –> sehr spaßig, vor Allem natürlich wenn man jeden zweiten kennt. Danach ging es noch weiter in eine Tanzbar, von denen es hier wirklich massig gibt!

Am nächsten Morgen wurde die Innenstadt und die Shoppingstraße ausgekundschaftet (ach übrigens, ich war vor 2 Jahren schon einmal in Hamburg mit meiner früheren Berufsschulklasse. Für Jasmin allerdings war das hier alles neu! Aber Hamburg ist immer eine gute Idee!).
Abends kam dann das Highlight des Wochenendes, nämlich: die KIEZTOUR! Hier erfuhren wir alles über die Herbertstraße, die danebenliegenden Freudenhäuser und wurden in den berühmten Boxclub in der Rietze geführt. Während der Führung lernten wir sogar noch 2 super tolle Mädels kennen, mit denen wir nach der Führung bis nachts unterwegs waren und den Kiez unsicher gemacht haben! Auch die Jungs trafen wir noch spät am Abend und feierten mit diesen weiter :-). Ein kleines Manko gab es jedoch –> als Jasmin und ich nach Hause laufen wollte, haben wir uns verlaufen… 😀 Die Jungs blieben noch im letzten Schuppen, wollten uns eigentlich aber noch nach Hause bringen – was wir verneinten, da wir der festen Überzeugung waren es selbst zu schaffen – ja Pustekuchen! 😀 Wir haben es nach einer Stunde im Regen um 6 Uhr morgens dann aber auch endlich sicher und gleichzeitig mit den Jungs dann aber auch endlich nach Hause geschafft 😀

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Der dritte und letzte Tag auf dem Kiez fing etwas langsamer an 😀 Wir besuchten dann das Hamburger Dungeon, trafen noch einmal die Mädels, probierten die berühmt berüchtigten Kumpir und machten uns dann auf dem Weg zu unserem letzten Stop: DEM ROMANTISCHEN SCHLUMMERFÄSSCHEN! Wir mussten dort etwa eine Dreiviertelstunde mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hinfahren, aber ich sage euch: es lohnt sich!!!
Auch dieser Stop war ein AirBnB und Jasmin und ich hatten uns sofort in diese Schlafmöglichkeit verliebt, weshalb wir dies dann auch aufjedenfall nutzen wollten.
Das Fässchen lag in einem kleinen Dorf auf einem Campingplatz neben einem kleinen Cafe aber doch abgeschottet durch viele Pflanzen. Vor dem Fass gab es einen dazugehörigen Steg der über den kleinen Teich hinausragte. (Bei Bedarf folgen Bilder!)
Auch die Gastgeber waren toll und statteten uns noch mit einer Flasche Wein (für Jasmin) und Bier (für mich) und sogar Eis aus, obwohl das Cafe schon geschlossen hatte! Damit machten wir es uns mit Decken auf unserem Steg gemütlich und ließen die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren.
Morgens schliefen wir aus, gönnten uns eine Torte und sonnten uns – denn wir hatten schon wieder bombastisches Wetter! Außer dem einen Abend auf dem Kiez hat es nämlich kein bisschen geregnet und die Sonne hat freudig gelacht! Der typische Spruch über Hamburg und damit auch mein Titel haben sich bei uns also – glücklicherweise – nicht bestätigt! *_*

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Um 16 Uhr ging es dann wieder auf zum Flughafen wo wir abends dann von unseren beiden Jungs herzlich empfangen wurden! 🙂

Ein super gelungenes Wochenende! Und danke nochmal an alle die dies möglich gemacht haben! :**

 

 

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