Saying Goodbye to Germany – Boeing 767-400ER – Welcome to NYC

Unbenannt

Sich von meinen Mädels und Jungs, am 04. September 2017, zu verabschieden war nicht so schwer. Und auch der Abschied von meiner Familie am frühen Morgen darauf war okay. Nicht weil ich herzlos bin ;-), sondern weil ich einfach bei allen nicht begreifen konnte, dass dieser Abschied, nicht nur für geraume Zeit ist, sondern (bei den meisten) für ein ganzes Jahr! Dieser Zustand wird sich wahrscheinlich auch nicht so schnell ändern, denn ich denke auch jetzt immer noch, dass ich mich einfach auf einen meiner Reisen befinde und ganz bald wieder nach Deutschland zurückkehre. Ich lass es euch aber ganz bald wissen, wann sich dieser Fakt ändert ;-)!
Von meinen Liebsten habe ich jeweils einen Umschlag mit einem Brief, einem Bild, einer kleinen Überraschung etc. erhalten, welchen ich immer aufmachen kann, wenn ich traurig bin – eine sehr sehr schöne Geste über die ich mich wirklich sehr gefreut habe (mich immer noch freue, denn bis jetzt musste noch kein Brief geöffnet werden ;-))

Robin hat mich dann am 05. September 2017 früh morgens zum Flughafen gefahren – und ich sage euch, der Abschied von ihm war doch sehr viel schwerer als erwartet. Als ich vor dem Terminal-Eingang stand und wusste, mich trennen nur noch ein paar Meter von meinem neuen Leben – wurde mir auch langsam bewusst, dass ich mich nun verabschieden musste – und dies für geraume Zeit. Versteht mich nicht falsch, auch hier habe ich es noch nicht so ganz begriffen, dass wir so lange getrennt sein werden, aber vor diesem Moment des Abschiednehmens hatte ich einfach auch schon Tage davor etwas Bammel. Und dieser Moment war nun einfach gekommen.
Wenn man allerdings einen Partner hat, der einen vollkommen unterstützt in dem was man macht, dann ist das Ganze nochmal einfacher. Trotzdem musste ich – wider allen Erwartens – ein paar Tranchen verdrücken. Auch als ich schon am Gate saß, hatte ich für längere Zeit ein Kloß im Hals und auch bis zur Ankunft in NYC war ich nicht hellauf begeistert, da mich irgendwie immer noch etwas bedrückt hat.

Nun liege ich aber in meinem Bett in der Training School und jeden Tag werde ich immer mehr von Vorfreude erfasst!!! Was ich damit sagen will: ja der Abschied ist nicht leicht, und ich denke sobald die anfängliche Phase vorbei ist, in der man in seiner kleinen Vorfreuden – neuen Welt –  nichts checken – Wolke schwebt, wird es auch nochmal etwas schwerer, aber es ist zu machen! 🙂 Ich selbst hätte auch nie erwartet, dass mir ein Abschied so schwer fallen würde, aber auch wenn ich überrumpelt wurde, finde ich es definitiv okay! 🙂

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Die Flüge sind alle gut verlaufen und ich hatte schon etwas moralische Unterstützung auf den Flügen :-). Ich bin zuerst von Stuttgart nach Zürich geflogen und dann von Zürich zum Newark Airport in NYC. Nach Zürich sind wir in einer sehr kleinen Maschine geflogen, wobei man durchaus den Antrieb mehr gespürt hat, aber der Flug war wirklich nicht lange. Kaum waren wir oben haben wir und schon wieder zum Sinkflug fertig gemacht.
Der 9 Stunden Flug nach NYC war auch vollkommen okay, denn wir hatten eine sehr große Auswahl von Filmen und ich saß neben Ina, welche mit mir in der Training School sein sollte. Außerdem gab es sogar als kleinen Snack EIS!!! Mjam!
Auch durch die Grenzkontrolle ging es problemlos! Der Mitarbeiter am Reisepass-Checkpoint war total nett und hat mir wirklich nur ein paar harmlose Fragen gestellt. Das DS-2019-Formular müsst ihr allerdings bereithalten ;-).
Beim PAckage-Reclaim hat auch alles super geklappt – Koffer da! Check √ !

Vom Flughafen wurden wir dann schon von einem netten Mitarbeiter von Cultural Care, im pinken T-Shirt und mit Herzschild, empfangen. Dieser geleitete uns zu unserem Transportmittel in die Training School. Und dann konnten wir die Skyline von New York City erstmal richtig genießen!!! Wir alle konnten es noch immer nicht fassen, dass wir nach langem Zittern, endlich hier sein sollten!

In der Training School angekommen wurden wir auch wieder super lieb empfangen und uns wurden sofort unsere Zimmerschlüssel überreicht. Nach kurzem Zimmer beziehen trafen wir uns dann auch schon in der Lobby im Hauptgebäude um ein paar Informationen zu erhalten. 🙂

Mehr zur Training School berichte ich dann noch im Laufe der Tage!

Wir sehen uns 🙂

 

 

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